Da es in manchen Ländern umständlich bis unmöglich ist, an sein Bankkonto zu kommen, ist es unvermeidlich in diesem Fall eine größere Summe Bargeld einzupacken. Durch die bestehenden politischen Spannungen zwischen Iran und den USA ist es derzeit beispielsweise im Iran nicht möglich mit VISA oder Mastercard an Banken oder Automaten Bargeld abzuheben.

Allerdings gibt es viele Länder, in denen man bequem mit EC-, Maestro- oder Kreditkarte Geld in Landeswährung abheben kann. Bei manchen Banken kann dies jedoch zu horrenden Gebühren führen.

Unsere Lösung hierfür ist ein Konto bei der comdirect. Keine Kontoführungsgebühren, kostenlose Kreditkarten und vor allem weltweites gebührenfreies Abheben mit VISAcard. So können wir bei Bedarf auch Kleinstbeträge abheben und müssen nicht versuchen, die gesamte benötigte Summe für ein Land vorab zu kalkulieren, um hohe Gebühren für jeden Abhebevorgang zu sparen. Das lohnt durchaus der Aufwand, ein Reisekonto zu eröffnen. Bestimmt gibt es weitere Anbieter, also einfach im Internet nach einem aktuellen Gebührenvergleich suchen.

Manchmal erheben die Banken im Ausland unabhängig von dem Kontoanbieter eine Gebühr für Bargeldabhebungen am Automaten.

Es kann durchaus ratsam sein, Bargeld in Euro oder Dollar bei sich zu haben. Da Einheimische in manchen Ländern (z.B. Usbekistan oder Venezuela) offiziell ihre Währung nicht in Fremdwährungen tauschen dürfen, gibt es dort parallel zum offiziellen Wechselkurs der Banken einen weit höheren inoffiziellen Wechselkurs auf der Straße. Das nennt man dann natürlich Schwarzmarkt und ist offiziell illegal, aber in einigen Ländern sind die Geldwechsler auf der Straße genauso häufig und offen geduldet wie andere Händler. Viele Backpacker-Hostels in den betroffenen Ländern haben auch ihren ‚Vertrauens-Geldwechsler‘. Man sollte sich vorab informieren wie die lokalen Gegebenheiten sind und beim Geldwechseln  grundsätzlich immer besondere Vorsicht walten lassen.

 

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