{"id":1849,"date":"2012-05-23T19:39:49","date_gmt":"2012-05-23T17:39:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abseitsreisen.de\/blog\/?page_id=1849"},"modified":"2023-11-20T18:08:41","modified_gmt":"2023-11-20T17:08:41","slug":"kanada","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.abseitsreisen.de\/blog\/lander-informationen\/kanada\/","title":{"rendered":"Kanada"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Stand der Informationen<br \/>\n<\/strong>September 2011<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Visa<\/strong><br \/>\nDeutsche Staatsangeh\u00f6rige k\u00f6nnen sich sechs Monate visafrei in Kanada aufhalten. Die Aufenthaltsgenehmigung wird bei Einreise in den Pass eingestempelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Einreisebestimmungen<\/strong><br \/>\nF\u00fcr das Fahrzeug wird kein Carnet de Passage verlangt. Es wird nicht im Pass vermerkt. Das Fahrzeug spielte bei unserer Einreise \u00fcber Land keine Rolle. Wir mussten bei der Einreise aus den USA kommend keine Papiere ausf\u00fcllen oder vorweisen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Grenzabwicklung<\/strong><br \/>\nAn der Grenze Blaine (USA) \u2013 White Rock (Kanada) gibt es nur einen einzigen Grenzposten. Wir bekamen keinen Stempel f\u00fcr die Ausreise aus den USA, wir besa\u00dfen keine &#8218;gr\u00fcne Karte&#8216; die wir h\u00e4tten abgeben k\u00f6nnen. Bei der Wiedereinreise von Kanada in die USA am selben Grenz\u00fcbergang bekamen wir weder einen Ausreisestempel f\u00fcr Kanada, noch einen neuen Einreisestempel f\u00fcr die USA. Ein Aufenthalt in Kanada (und auch Mexico) z\u00e4hlt f\u00fcr die US-Beh\u00f6rden nicht als &#8218;Ausreise&#8216;, somit lief die eingestempelte zul\u00e4ssige Aufenthaltsdauer von 90 Tagen in den USA w\u00e4hrend unseres Aufenthalts in Kanada weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Je nach Verkehrsaufkommen kann es zu Wartezeiten vor dieser Grenze kommen, die Grenzabwicklung selbst verlief sehr z\u00fcgig, nach 5 Minuten waren die Formalit\u00e4ten erledigt. Bei der Grenzpassage wurden uns einige Fragen zum weiteren Streckenverlauf unserer Reise und zu unseren finanziellen Sicherheiten gestellt und ein kurzer Blick ins Auto geworfen. Fragen zum Inhalt des Fahrzeugs oder bez\u00fcglich mitgef\u00fchrter Lebensmittel wurden nicht gestellt. Im Gegensatz zu den Horrorgeschichten, die uns viele Kanadier und US-Amerikaner von dem Grenz\u00fcbertritt und den Fahrzeugkontrollen berichteten, waren alle Officer absolut freundlich und keineswegs unangenehm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Stellpl\u00e4tze<\/strong><br \/>\nWir haben lediglich British Columbia und Alberta bereist und k\u00f6nnen daher nur \u00fcber diesen Teil Kanadas berichten.<br \/>\nDa Wohnmobilreisen in dieser Region des Landes sehr beliebt sind, gibt es alle paar Kilometer Campingpl\u00e4tze, deren Preise genauso variieren, wie die Ausstattung. Ein privater Platz ohne &#8217;service&#8216; bzw. &#8218;hook-up&#8216;, also ohne Wasser-, Strom- und Kanalanschluss, beginnt bei etwa 20 Can$ pro Fahrzeug. Warmwasserduschen m\u00fcssen h\u00e4ufig separat bezahlt werden. In den Nationalparks gibt es staatliche Campingpl\u00e4tze, bei denen man sich in der Regel selbst\u00e4ndig registrieren muss. Man f\u00fcllt ein Anmeldeformular aus und wirft es samt Geb\u00fchr in einen daf\u00fcr vorgesehenen Briefkasten. Die Preise f\u00fcr einen Stellplatz beginnen bei ca. 17 Can$ pro Tag. Teilweise gibt es auch eine Feuerstelle, f\u00fcr deren Benutzung eine weitere Geb\u00fchr anf\u00e4llt, Holz wird dann in der Regel gestellt.<br \/>\nIn den Nationalparks wird darauf hingewiesen, dass Campen nur in den daf\u00fcr ausgewiesenen, kostenpflichtigen Anlagen gestattet ist. Wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass man auch auf Parkpl\u00e4tzen am Beginn von Wanderwegen und auf &#8218;picknick-areas&#8216; \u00fcbernachten kann. Dies wird scheinbar meist f\u00fcr eine Nacht geduldet.<br \/>\nWeite Teile des s\u00fcdlichen British Columbia bestehen aus unerschlossenen Gebirgsregionen oder befinden sich hinter Stacheldraht in Privatbesitz, so kann die Suche nach &#8218;wilden&#8216; Stellpl\u00e4tzen etwas Zeit in Anspruch nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie auch in den USA kann man in Kanada vielerorts auf den riesigen Parkpl\u00e4tzen der Supermarktkette WAL-Mart \/ Sam&#8217;s Club kostenlos \u00fcbernachten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stellm\u00f6glichkeit in Vancouver:<br \/>\nVanier Park, N 49\u00b0 16&#8242; 32.2&#8220;, W 123\u00b0 8&#8242; 32.71&#8220;<br \/>\n&#8211; 6 Can$ pro 24 Stunden, eigentlich nicht als Wohnmobil-Stellplatz gedacht, doch relativ zentral gelegen, etwa 20-30 Minuten zu Fu\u00df zur Downtown. Eine kosteng\u00fcnstige Alternative zu den sonst teueren Campingpl\u00e4tzen. Man muss lediglich um Mitternacht einen neuen Parkschein l\u00f6sen und darf somit weitere 24 Stunden &#8218;parken&#8216;.<br \/>\n&#8211; Es ist der einzige Parkplatz weit und breit, an dem kein Schild stand, dass \u00dcbernachtparken oder Campen untersagt ist.<br \/>\n&#8211; Freunde haben berichtet, es w\u00fcrde auch geduldet mit einem kleineren Fahrzeug am Parkplatz beim Stanley-Park zu \u00fcbernachten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kraftstoff<\/strong><br \/>\nDer Diesel kostete ca. 1,03 Can$ \/ Liter.<br \/>\nBei der Berechnung nach Gallonen glit es zu beachten, dass eine kanadische Gallone etwa 4,5 Litern entspricht, eine US-Gallone hingegen 3,8 Litern.<br \/>\nFalls es \u00fcber l\u00e4ngere Distanzen hinweg keine Tankstellen gibt, wird mit Schildern am Stra\u00dfenrand darauf hingewiesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kommunikation<\/strong><br \/>\nDas Handynetz in British Columbia und Alberta ist nicht fl\u00e4chendeckend. Das deutsche Handy funktionierte ausschlie\u00dflich in gr\u00f6\u00dferen Ortschaften. Eine kanadische Simkarte zu kaufen ist f\u00fcr Reisende praktisch sinnlos, au\u00dferhalb geschlossener Ortschaften gibt es nahezu keinen Empfang. Dar\u00fcber hinaus gilt f\u00fcr Prepaid-Karten in Kanada folgende Regel: Eine Prepaid-Karte gilt immer nur f\u00fcr eine bestimmte, wenige 100 Kilometer reichende Region, was bei den zur\u00fcckgelegten Distanzen in diesem riesigen Land praktisch &#8218;gar nichts&#8216; ist. Au\u00dferhalb dieser Region fallen &#8218;long distance&#8216; Geb\u00fchren an. Verl\u00e4sst man also dieses Gebiet, was bei einer Reise vermutlich bereits nach einem Tag der Fall sein wird, muss man nun nicht nur h\u00f6here Verbindungsentgelte, sondern auch f\u00fcr eingehende Gespr\u00e4che 0,25 Can$ \/ Minute bezahlen. Wahlweise kann man die Simkarte in der n\u00e4chsten Region umtauschen, dabei verliert man nicht nur seine aktuelle Telefonnummer, sondern auch jedes Mal die 20 Can$, die man sowohl bei dem Kauf als auch bei der Ummeldung einer Karte in eine neue Region als Startguthaben aufladen muss. Hinzu kommt, dass man mit dieser Simkarte nicht einmal nach Europa telefonieren kann. Das sind mit Abstand die schlechtesten Konditionen, die wir auf unserer bisherigen Reise hatten. Wer Telefonieren m\u00f6chte, kann dies via Skype. Verschiedene Einkaufsketten und Caf\u00e9s wie z.B. Safeway, Mc Donald&#8217;s und Starbucks bieten kostenloses WiFi in hervorragender Qualit\u00e4t an.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Helfen euch die Informationen auf unserer Webseite beim Reisen oder der Vorbereitung dazu weiter? Freut uns. Auch ihr k\u00f6nnt unser Reiseprojekt unterst\u00fctzen, einfach und kostenlos.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn ihr das n\u00e4chste Mal bei Amazon bestellt, nutzt daf\u00fcr den\u00a0<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=wwwabseitsrei-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Amazon-Link<\/a>\u00a0bei abseitsreisen.de bevor ihr etwas in den Warenkorb legt. Amazon verg\u00fctet uns dadurch ein kleine Linkpr\u00e4mie. Der Preis f\u00fcr euch als Kunden bleibt dadurch nat\u00fcrlich unber\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch besser: Zieht euch diesen\u00a0<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=wwwabseitsrei-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Amazon-Link<\/a>\u00a0per Drag-and-Drop in die Lesezeichen eures Browsers und klickt euch so f\u00fcr die n\u00e4chsten Bestellungen zu Amazon. Damit unterst\u00fctzt ihr kostenlos diese Webseite bei jedem Einkauf. Dankesch\u00f6n.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Stra\u00dfen<\/strong><br \/>\nDie Stra\u00dfen im s\u00fcdlichen British Columbia und Alberta sind in sehr gutem Zustand. Selbst P\u00e4sse sind breit und gro\u00dfz\u00fcgig angelegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Trinkwasser \/ Versorgungslage<br \/>\n<\/strong>Leitungswasser in trinkbarer Qualit\u00e4t kann man an vielen Tankstellen und Campingpl\u00e4tzen auff\u00fcllen und schmeckt meist leicht gechlort. In vielen Superm\u00e4rkten werden einfache Aktivkohle-Filtersysteme angeboten, die den Wassergeschmack wieder neutralisieren, z.B. &#8218;Britta&#8216;-Wasserfilter.<br \/>\nSuperm\u00e4rkte gibt es in jedem Ort, viele sind auch Sonntags ge\u00f6ffnet. Lebensmittel sind generell etwas teuerer als in Deutschland und den USA.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Geld<\/strong><br \/>\nBankautomaten finden sich in jedem Ort. Meist kann auch mit Kreditkarte oder US$ bezahlt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stand der Informationen September 2011 Visa Deutsche Staatsangeh\u00f6rige k\u00f6nnen sich sechs Monate visafrei in Kanada aufhalten. 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