{"id":3899,"date":"2013-11-21T18:35:54","date_gmt":"2013-11-21T17:35:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abseitsreisen.de\/blog\/?page_id=3899"},"modified":"2024-02-08T12:28:37","modified_gmt":"2024-02-08T11:28:37","slug":"bolivien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.abseitsreisen.de\/blog\/lander-informationen\/bolivien\/","title":{"rendered":"Bolivien"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Stand der Information<\/strong><br \/>\nAugust 2013<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Visa<\/strong><br \/>\nDeutsche Staatsb\u00fcrger d\u00fcrfen sich bis zu 90 Tage visafrei in Bolivien aufhalten. Ob man an der Grenze jedoch tats\u00e4chlich die vollen 90 Tage bekommt, liegt im Erm\u00e4ssungsspielraum des zust\u00e4ndigen Beamten. Uns wollte man bei der Einreise an der Grenze bei Copacabana zun\u00e4chst nur 30 Tage bewilligen, nach dem Hinweis jedoch, wir seien mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs, bekamen wir schlie\u00dflich die vollen 90 Tage.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Einreisebestimmungen<\/strong><br \/>\nF\u00fcr das Fahrzeug erh\u00e4lt man abh\u00e4ngig vom Einreisestempel ebenfalls bis zu 90 Tagen. Eine Fahrzeugversicherung konnten wir an der kleinen Grenze bei Copacabana nicht abschlie\u00dfen. Wir wurden von den Z\u00f6llner nicht nach einer g\u00fcltigen Fahrzeugversicherung gefragt. Wir haben jedoch von anderen Reisenden geh\u00f6rt, die auf ihrem Weg nach La Paz von der Polizei kontrolliert wurden und f\u00fcr das Fehlen einer Fahrzeugversicherung mit einer Geldbu\u00dfe belegt wurden. Viele Reisende schlie\u00dfen bereits vorab f\u00fcr mehrere L\u00e4nder S\u00fcdamerikas eine Police bei &#8218;Nowag Versicherungen&#8216; oder &#8218;Speiser Seguros&#8216; ab. Die Angebote f\u00fcr unser Fahrzeug waren aufgrund des Fahrzeugalters jedoch bei beiden genannten Anbietern sehr hoch, so dass wir uns stattdessen f\u00fcr die Versicherung &#8218;Seguros Illimani&#8216; im Stadtzentrum von La Paz (S 16\u00b0 29&#8242; 53.9&#8243;, W 68\u00b0 07&#8242; 58.2&#8243; &#8211; 10. Stock) entschieden haben. Eine Haftpflichtversicherung f\u00fcr das Fahrzeug kostete hier f\u00fcr 365 Tage 130 US$ und deckt die L\u00e4nder Bolivien, Peru, Chile, Argentinien, Brasilien und Paraguay ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Grenzabwicklung<\/strong><br \/>\nWir sind von Peru kommend an der kleinen Grenze am Titicacasee bei Copacabana eingereist. Man kann sein Fahrzeug direkt vor der Migration parken, dort erhielten wir z\u00fcgig den Einreisestempel. Direkt nebenan befindet sich das Zollgeb\u00e4ude. Hier erh\u00e4lt man nach Abgabe einiger Kopien (Pass, Einreisestempel, Fahrzeugpapiere) die tempor\u00e4re Einfuhrerlaubnis f\u00fcr das Fahrzeug. Eine Kopierstube ist in direkter N\u00e4he, rechts neben der Migration. Dauer: ca. 30 Minuten.<\/p>\n<p>Hinweis (Stand 1\/2024): Die Abwicklung der Fahrzeugpapiere bei der Ein- als auch bei der Ausreise am \u00dcbergang Hito Cajones (s\u00fcdlich der Lagunenroute) fand fr\u00fcher auf bolivianischer Seite ca. 80km von der Landesgrenze entfernt auf dem Gel\u00e4nde einer Borax-Mine statt, auf chilenischer Seite in San Pedro. Das hat sich ge\u00e4ndert. Ein- und Ausreiseformalit\u00e4ten finden nun beidseits der Grenze in neuen Geb\u00e4uden statt, die direkt an der Route stehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Stellpl\u00e4tze<\/strong><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Copacabana<\/span><br \/>\nS 16\u00b0 10&#8242; 31.5&#8243;, W 69\u00b0 05&#8242; 46.1&#8243;<br \/>\n&#8211; freier Stellplatz direkt am Strand<br \/>\n&#8211; ruhig<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tipp: In Copacabana kann man t\u00e4glich um 10 Uhr, 12 Uhr und 14.30 Uhr vor der Kirche am Hauptplatz sein Fahrzeug weihen lassen. Die Weihe kostet 10 Bol. Um sein Fahrzeug geb\u00fchrend dekorieren zu k\u00f6nnen, wird direkt vor der Kirche frischer Blumenschmuck verkauft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">La Paz<\/span><br \/>\nHotel Oberland<br \/>\nS 16\u00b0 34&#8242; 06.4&#8243;, W 68\u00b0 05&#8242; 22.0&#8243;, ca. 3300m<br \/>\n&#8211; beliebter Treffpunkt unter S\u00fcdamerikareisenden<br \/>\n&#8211; 50 Bol\/ Person\/ Nacht, 20 Bol\/ Strom\/ Tag<br \/>\n&#8211; relativ ebener Parkplatz<br \/>\n&#8211; hei\u00dfe Dusche und saubere Toiletten<br \/>\n&#8211; Wasser<br \/>\n&#8211; langsames Wi-Fi<br \/>\n&#8211; keine H\u00f6henbegrenzung<br \/>\n&#8211; gutes Restaurant<br \/>\n&#8211; Schwimmbad<br \/>\n&#8211; Sauna 45 Bol\/ Person<br \/>\n&#8211; Tienda mit leckeren Semmeln gleich um die Ecke an der Hauptstra\u00dfe<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tipp: Im ca. 3,5km entfernten Hipermaxi (Hipermaxi Los Pinos S 16\u00b0 32&#8242; 44.6&#8243;, W 68\u00b0 04&#8242; 11.3&#8243;) gibt es alles was das Herz eines europ\u00e4ischen Campers begehrt: leckere Weine, vielf\u00e4ltige Milch- und Fleischprodukte bis hin zu Oliven, getrockneten Tomaten und Schweizer Schokolade. Der Parkplatz des Hipermaxi hat keine H\u00f6henbeschr\u00e4nkung.<br \/>\nBusse ins Stadtzentrum fahren direkt an der Hauptstra\u00dfe vor dem Hotel vorbei und kosten zw. 2 und 2,5 Bol \/ Person ben\u00f6tigen jedoch gut 45 Minuten. Ein Taxi ins Zentrum kostet etwa 35 Bol.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tipp von &#8218;<a title=\"Webseite Abenteuertour\" href=\"http:\/\/www.abenteuertour.de\/2012sa\/index.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.abenteuertour.de<\/a>&#8218;: &#8222;Vom Titicacasee kommend sollte man sich vom GPS nicht durch die Innenstadt von La Paz f\u00fchren lassen. Einige Kilometer hinter dem privaten Flughafen (rechte Seite) bei S 16.50344 W 68.16327 rechts auf die &#8222;1&#8220; Richtung Oruro abbiegen. Danach am Kreisverkehr bei S 16.55438 W 68.17922 links runter ins Tal zum Hotel Oberland fahren.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Coroico<\/span><br \/>\nS 16\u00b0 11&#8242; 28.9&#8243;, W 67\u00b0 43&#8242; 11.7&#8243;, ca. 1800m<br \/>\n&#8211; Hotel kurz nach dem Ort<br \/>\n&#8211; Stellplatz auf Gr\u00fcnstreifen<br \/>\n&#8211; 20 Bol pro Person \/ Nacht<br \/>\n&#8211; einfache Toilette<br \/>\n&#8211; ruhig<br \/>\n&#8211; Einfahrtsh\u00f6he ca. 3,50m<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinweis: Als wir in Coroico waren, wurde gerade der zentrale Platz umgebaut. Dies hatte zur Folge, dass s\u00e4mtliche Einbahnstra\u00dfen in beide Richtungen befahren wurden und ein gigantisches Verkehrschaos herrschte. Es war uns daher nicht m\u00f6glich, das Hotel Luna y Sol (S 16\u00b0 11&#8242; 90.1, W 67\u00b0 43&#8242; 44.1) anzufahren, welches Stellplatzm\u00f6glichkeiten bieten soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tipp: Ab Coroico beginnt oder endet die ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigte &#8218;Stra\u00dfe des Todes&#8216;, bzw. der von den Touristen sehr beliebte Teil. Die Strecke ist etwa 26 Kilometer lang. Da die Strecke au\u00dfer von ein paar dutzend Minibussen, welche jeden Tag hunderte Radfahrer ausspucken, kaum noch befahren wird, ist die Strecke aus fahrtechnischer Sicht gut zu bew\u00e4ltigen &#8211; doch einige Engstellen lassen die Strecke dennoch zum Abenteuer werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Chochabamba<\/span><br \/>\nAn der Seilbahn<br \/>\nS 17\u00b0 23&#8242; 18.3&#8243;, W 66\u00b0 08&#8242; 30.9&#8243;, ca. 2650m<br \/>\n&#8211; kostenloser \u00f6ffentlicher Parkplatz direkt an der Seilbahn<br \/>\n&#8211; nachts ruhig<br \/>\n&#8211; Polizeistation in der N\u00e4he<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hotel Campestre<br \/>\nS 17\u00b0 22&#8242; 46.1, W 66\u00b0 15&#8242; 05.1&#8243;<br \/>\n&#8211; 90 Bol pro Person \/ Fr\u00fchst\u00fcck inklusive<br \/>\n&#8211; gro\u00dfe schicke Hotelanlage einige Kilometer au\u00dferhalb der Stadt<br \/>\n&#8211; war uns zu teuer und zu weit au\u00dferhalb<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Tunari<\/span><br \/>\nS 16\u00b0 58&#8242; 19.6&#8243;, W 65\u00b0 25&#8242; 11.1&#8243;<br \/>\n&#8211; kostenloser Parkplatz am zentralen Park<br \/>\n&#8211; nachts ruhig<br \/>\n&#8211; keine Infrastruktur<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">San Ram\u00f3n<\/span><br \/>\nS 16\u00b0 37&#8242; 05.6&#8243;, 62\u00b0 30&#8242; 29.6&#8243;, ca. 250m<br \/>\n&#8211; wir durften auf Nachfrage kostenlos unterhalb der Tankstelle in der Wiese stehen<br \/>\n&#8211; Toiletten<br \/>\n&#8211; relativ ruhig<br \/>\n&#8211; sehr netter Tankstellenbesitzer<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Trinidad<\/span><br \/>\nPuerto Ballivi\u00e1n<br \/>\nS 14\u00b0 47&#8242; 38,9&#8220;, W 64\u00b0 58&#8242; 20,7&#8220;<br \/>\n&#8211; an der Anlegestelle der Bootstouren<br \/>\n&#8211; Restaurant nebenan mit ziemlich ungepflegten Toiletten<br \/>\n&#8211; zur Zeit unserer \u00dcbernachtung (Ende Juli) extrem viele Moskitos<br \/>\n&#8211; kostenlos<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tapacare Resort<br \/>\nS 14\u00b0 52&#8242; 16.7&#8243;, W 64\u00b0 51&#8242; 52.0&#8243;<br \/>\n&#8211; gepflegtes Balenario mit Hotelbereich direkt am See<br \/>\n&#8211; der Eintritt ins Balenario kostet 10 Bol pro Person<br \/>\n&#8211; f\u00fcr das Campieren verlangt der nette Besitzer keine Geb\u00fchr<br \/>\n&#8211; bis 18 Uhr ist das Restaurant ge\u00f6ffnet<br \/>\n&#8211; die Anlage schlie\u00dft um 18 Uhr<br \/>\n&#8211; sehr saubere Toiletten im Hotelbereich<br \/>\n&#8211; kalte Dusche<br \/>\n&#8211; Swimmingpools und Badem\u00f6glichkeit im See<br \/>\n&#8211; Einfahrtsh\u00f6he ca. 3,50m<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tipp: Falls man nach 18 Uhr am Tapacare Resort ankommt, kann man bei der Hotelrezeption fragen, ob man auf dem Hotelparkplatz stehen kann. Der Eingang zum Hotel liegt von der Stadt kommend ca. 100 Meter hinter dem Balenario. Die Einfahrt hat ein H\u00f6he von ca. 4m.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Santa Cruz<\/span><br \/>\nBiocentro G\u00fcemb\u00e9<br \/>\nS 17\u00b0 46&#8242; 01.1&#8243;, W 63\u00b0 14&#8242; 56.6&#8243;<br \/>\n&#8211; riesige Freizeitanlage mit unz\u00e4hligen Pools und Freizeiteinrichtungen<br \/>\n&#8211; der Eintritt in die Anlage kostet 120Bol pro Person und Tag<br \/>\n&#8211; wir durften kostenlos auf dem dazugeh\u00f6rigen gro\u00dfen schattigen Parkplatz parken, obwohl wir die Anlage nicht besucht haben<br \/>\n&#8211; das Restaurant kann unabh\u00e4ngig von der Anlage besucht werden<br \/>\n&#8211; ruhig und bewacht<br \/>\n&#8211; wir durften die Toiletten in der Anlage benutzen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Valle Grande<\/span><br \/>\nS 18\u00b029&#8242; 03.9&#8243;, W 64\u00b0 06&#8242; 08.6&#8243;, ca 2050m<br \/>\n&#8211; gro\u00dfe freie Stellfl\u00e4che am Busterminal<br \/>\n&#8211; \u00f6ffentliche Toiletten im Terminal<br \/>\n&#8211; nachts relativ ruhig<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">zwischen Valle Grande und Sucre<\/span><br \/>\nS 18\u00b0 43&#8242; 14.3&#8243;, W 64\u00b0 18&#8242; 12.8&#8243;, ca. 1000m<br \/>\n&#8211; freier Stellplatz auf ehemaliger Stra\u00dfe an einem Flusslauf<br \/>\n&#8211; nahe der Stra\u00dfe, doch da die Strecke so gut wie nicht befahren wird, sehr ruhig<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Sucre<\/span><br \/>\n***diese Campingm\u00f6glichkeit in Sucre existiert nach Aussage mehrerer anderer Reisender derzeit nicht mehr. (Stand: Oktober 2013)***<br \/>\nS 19\u00b0 02&#8242; 34.3&#8243;, W 65\u00b0 15&#8242; 18.8&#8243;<br \/>\n&#8211; H\u00f6he 2850m<br \/>\n&#8211; kleiner gem\u00fctlicher privater Garten<br \/>\n&#8211; 100 Bol f\u00fcr zwei Personen mit Fahrzeug (etwas weniger nach Verhandlung)<br \/>\n&#8211; 70 Bol f\u00fcr eine Person mit Fahrzeug<br \/>\n&#8211; Wi-Fi<br \/>\n&#8211; hei\u00dfe Dusche und Toilette<br \/>\n&#8211; K\u00fcche und Aufenthaltsraum<br \/>\n&#8211; Waschbecken zum W\u00e4schewaschen<br \/>\n&#8211; Wasser und Strom<br \/>\n&#8211; Platz f\u00fcr etwa drei Fahrzeuge<br \/>\n&#8211; keine H\u00f6henbeschr\u00e4nkung<br \/>\n&#8211; nur mit M\u00fche passten wir mit unserem 2,48m breiten Fahrzeug zentimetergenau durch die Einfahrt<br \/>\n&#8211; schwierig zu finden, da der Platz nicht ausgeschildert ist (braunes Tor)<br \/>\n&#8211; die Besitzer Felizidad und Alberto wohnen ca. 200m entfernt in der Stra\u00dfe Aniceto Arce #416<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alternativen in Sucre:<br \/>\n&#8211; kleinere Fahrzeug bis zu einer H\u00f6he bis ca. 2.80m k\u00f6nnen im nahegelegenen Hostal Pachamama (Aniceto Acre, Ecke Aval Arduz) parken. 10 Bol pro Fahrzeug, 90 Bol f\u00fcr ein Doppelzimmer.<br \/>\n&#8211; f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Fahrzeuge soll das Hotel Austria S 19\u00b0 02&#8242; 20.5, W 65&#8242; 14&#8242; 46.7 geeignet sein, wir waren jedoch nicht pers\u00f6nlich dort.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Potosi<\/span><br \/>\nRecidencia Copacabana<br \/>\nS 19\u00b0 35&#8242; 4.0&#8243;, W 65\u00b0 45&#8242; 16.8&#8243;<br \/>\n&#8211; Avenida del Serrudo, Ecke Chayanta<br \/>\n&#8211; Einfahrtsh\u00f6he 3,70m<br \/>\n&#8211; bei unserem Besuch v\u00f6llig ausgebucht, wir standen stattdessen beim Hotel Maria Jos\u00e9<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hotel Maria Jos\u00e9<br \/>\nS 19\u00b0 35&#8242; 05.8&#8243;, W 65\u00b0 45&#8242; 22.1&#8243;, ca. 4000m<br \/>\n&#8211; Avenida Oruro<br \/>\n&#8211; Stellplatz auf Freifl\u00e4che hinter dem recht einfachen Hotel<br \/>\n&#8211; 50 Bol pro Nacht (nach langer Diskussion, da im Preis ein Zimmer inbegriffen ist)<br \/>\n&#8211; hei\u00dfe Dusche, einfache Toiletten<br \/>\n&#8211; ruhig<br \/>\n&#8211; Einfahrtsh\u00f6he exakt 3,42m (Vorsicht, eine Neonr\u00f6hre h\u00e4ngt an einer beweglichen Kette etwas tiefer)<br \/>\n&#8211; sehr netter junger Rezeptionist, sehr bem\u00fcht. Er hat uns eine g\u00fcnstige und hoch interessante F\u00fchrung in den Minen organisiert (80Bol pro Person f\u00fcr eine Privatf\u00fchrung in englisch)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Tarapaya &#8211; nahe Potosi<\/span><br \/>\nLagune Ojo de Inca<br \/>\nS 19\u00b0 28&#8242; 01.6&#8243;, W 65\u00b0 47&#8242; 40.3&#8243;, ca. 3450m<br \/>\n&#8211; 40 Bol \/ Person f\u00fcr Eintritt und \u00dcbernachtung<br \/>\n&#8211; traumhaft sch\u00f6ne ca. 35\u00b0 Grad warme Lagune<br \/>\n&#8211; keine Infrastruktur, das Toilettenh\u00e4uschen ist nicht in Betrieb<br \/>\n&#8211; sehr ruhig<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Uyuni<\/span><br \/>\nS 20\u00b0 27&#8242; 55.5&#8243;, W 66\u00b0 49\u00b0 29,5&#8243;, ca. 3700m<br \/>\n&#8211; Avenida Ferroviana<br \/>\n&#8211; an der Stra\u00dfe vor der Einfahrt zur Kaserne<br \/>\n&#8211; nachts relativ ruhig<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tipp: Wer sich f\u00fcr eine l\u00e4ngere Tour auf dem Salar und der Lagunenroute vorbereiten m\u00f6chte: 20-Liter-Wasserkaraffen gibt es in dem Gesch\u00e4ft &#8218;Agua Purisima&#8216; in der Calle Ayacucho (S 20\u00b0 27&#8242; 50.0&#8243;, W 66\u00b0 49&#8242; 39.8&#8243;). 20 Liter Trinkwasser kosteten 15 Bol, 45 Bol inklusive Karaffe.<br \/>\nEs gibt drei Tankstellen in Uyuni, allerdings sollte man sich nicht darauf verlassen, dass sie auch Diesel haben. Als wir dort waren, war eine Tankstelle bereits ausverkauft und an der zweiten standen die Autos Schlange. Eine weitere Tankstelle befindet sich in Colchani. Dort liegt auch eine Zufahrt auf den Salar. Auf der Strecke zwischen Potosi und Uyuni gibt es (noch) keine Tankstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Salar de Uyuni<\/span><br \/>\nIsla Inca Huasi<br \/>\nS 20\u00b0 14&#8242; 27.3&#8243;, W 67\u00b0 37&#8242; 38.9&#8243;, ca. 3700m<br \/>\n&#8211; 40 Bol \/ Person f\u00fcr den Besuch der Insel, Stellplatz inbegriffen<br \/>\n&#8211; Stellplatz direkt an der Insel<br \/>\n&#8211; Tische und Stuhlkombinationen<br \/>\n&#8211; Toiletten<br \/>\n&#8211; kleines Restaurant auf der Insel<br \/>\n&#8211; schon ab den fr\u00fchen Morgenstunden herrscht hier Hochbetrieb. Um die Mittagszeit z\u00e4hlten wir an die 50 (!) Jeeps.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Isla Pescado<br \/>\nS 20\u00b0 08&#8242; 00.7&#8243;, W 67\u00b0 48&#8242; 32.9&#8243;, ca. 3700m<br \/>\n&#8211; traumhafter freier Stellplatz auf der Insel inmitten Kakteen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tipp: Man kann nat\u00fcrlich auch sonst \u00fcberall auf dem Salar stehen, allerdings sollte man darauf achten, dass man auf keiner der Fahrspuren \u00fcbernachtet, da auch nachts etwas Verkehr auf dem Salar herrscht und man eventuell \u00fcbersehen werden k\u00f6nnte. Ein eingeschaltetes Au\u00dfenlicht und ein aufgestelltes Warndreieck links und rechts kann auch nicht schaden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Lagunenroute<\/span><br \/>\nLaguna Honda<br \/>\nS 21\u00b0 37&#8242; 17.8&#8243;, W 68\u00b0 03&#8242; 55.9&#8243;, ca. 4200m<br \/>\n&#8211; sehr sch\u00f6ner freier Stellplatz<br \/>\n&#8211; windgesch\u00fctzt etwas abseits der Lagune<br \/>\n&#8211; bei wenig Wind kann man auf der kleinen Halbinsel inmitten der Lagune stehen<br \/>\n&#8211; auch in dieser Lagune leben jede Menge Flamingos<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tipp: Eine sehr sch\u00f6ne Stellplatzm\u00f6glichkeit gibt es bei der wenige Kilometer n\u00f6rdlich gelegenen Laguna Canapa. Hier lassen sich die Flamingos aus direkter N\u00e4he fotografieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laguna Colorada<br \/>\nS 22\u00b0 12&#8242; 46.1&#8243;, W 67\u00b0 47&#8242; 57.1&#8243;, ca. 4350m<br \/>\n&#8211; kleine Halbinsel inmitten der Lagune Colorada, umgeben von hunderten Flamingos<br \/>\n&#8211; der Eintritt in den Nationalpark kostet 150 Bol pro Person und gilt f\u00fcr vier Tage<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwa 10km s\u00fcdlich der Laguna Colorada<br \/>\nS 22\u00b0 19&#8242; 25.2&#8243;, W 67\u00b0 47&#8242; 20.8&#8243;, ca. 4600m<br \/>\n&#8211; etwas abseits der befestigten Stra\u00dfen im Nationalpark<br \/>\n&#8211; windgesch\u00fctzt mit herrlichem Blick auf die Lagune<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geysirfeld Sol de Manana<br \/>\nS 22\u00b0 26&#8242; 07.7&#8243;, W 67\u00b0 45&#8242; 24.8&#8243;, ca. 4900m (!)<br \/>\n&#8211; direkt am Rande des beeindruckenden Geysirfeldes<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tipp: Ab sieben Uhr morgens herrscht auch hier Hochbetrieb, da von den Tourjeeps eine spezielle Fumarole angefahren wird, die nur bis ca. neun Uhr kraftvoll raucht. Das Geysirfeld selbst ist auch danach beeindruckend, vor allem dann, wenn die Sonne am sp\u00e4ten Nachmittag flach am Himmel steht.<br \/>\nVorsicht im direkten Umfeld der Fumarolen und Schlammbecken: Der Boden ist teils instabil und kochend hei\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hei\u00dfe Quellen der Laguna Chalviri<br \/>\nS 22\u00b0 32&#8242; 07.4&#8243;, W 67\u00b0 38&#8242; 58.7&#8243;, ca. 4450m<br \/>\n&#8211; Stellplatz neben der Stra\u00dfe, die nachts jedoch kaum befahren wird<br \/>\n&#8211; herrlich 40\u00b0 hei\u00dfe Quellen in einer traumhaften Landschaft<br \/>\n&#8211; kleiner angelegter Pool, der ab den fr\u00fchen Morgenstunden von Jeeptouren gest\u00fcrmt wird, abends hat man den Pool f\u00fcr sich<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laguna Verde<br \/>\nS 22\u00b0 47&#8242; 13.1&#8243;, W 67\u00b0 49&#8242; 09.5&#8243;, ca. 4400m<br \/>\n&#8211; traumhafter freier Stellplatz oberhalb der Laguna Verde<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kraftstoff<\/strong><br \/>\nTanken in Bolivien \u2013 ein etwas l\u00e4ngeres Kapitel. Das Tankstellennetz ist in Bolivien nicht fl\u00e4chendeckend ausgebaut. Tankstellen sind h\u00e4ufig ausverkauft oder es bilden sich lange Warteschlangen. In kleinen Ortschaften abseits der Hauptstra\u00dfen gibt es Kraftstoff zum Teil nur aus F\u00e4ssern oder Kanistern.<br \/>\nEin weiteres Problem ist die Regelung, dass ausl\u00e4ndische Fahrzeuge offiziell nicht den heimischen Dieselpreis von 3,72 Bol pro Liter Diesel (3,74 f\u00fcr Benzin) erhalten, sondern laut Regierung derzeit knapp 9,7 Bol pro Liter zahlen sollen. Daf\u00fcr gibt es zwei Quittungen. Eine f\u00fcr den regul\u00e4ren Preis, eine weitere Quittung f\u00fcr den Preisaufschlag. Soweit die Theorie. Die Praxis sah vollkommen anders aus. Kleinere Tankstellen haben oft keine &#8222;Touristenquittungen&#8220;, so kann es sein, dass man abgewiesen wird. Meist wird dann jedoch angeboten &#8217;schwarz&#8216; zu tanken, der Preis ist Verhandlungssache. Ein paar Kanister (gibt es \u00fcberall preiswert zu kaufen) bekamen wir stets problemlos zum normalen einheimischen Preis betankt. Etwas abseits parken, mit den Kanistern zur Zapfs\u00e4ule laufen und f\u00fcllen lassen hat immer funktioniert.<br \/>\nEs gibt noch andere Methoden um den Sprit ohne Ausl\u00e4nderaufschlag zu bekommen, z.B. das Verwenden eines bolivianischen Nummernschildes. Seit Mitte August 2013 wurden die Bestimmungen zur Bek\u00e4mpfung des Schmuggels von Treibstoff in die Nachbarl\u00e4nder versch\u00e4rft, nun ben\u00f6tigt jedes einheimische Fahrzeug zus\u00e4tzlich eine Vignette. Bis diese Regelung fl\u00e4chendeckend eingef\u00fchrt ist, wird noch einige Zeit vergehen. Davon abgesehen sind etliche Tankstellenbesitzer recht geschickt und haben f\u00fcr den Fall, dass man keine Quittung ben\u00f6tigt &#8217;spezielle&#8216; Tanks\u00e4ulen, an denen auch ohne Vignette oder einheimisches Nummernschild getankt werden kann. Einfach fragen und erw\u00e4hnen, dass man keine Quittung (=no factura) ben\u00f6tigt. Es war zur Zeit unserer Reise mit den genannten Verfahren fast \u00fcberall m\u00f6glich zum einheimischen Preis von 3,72 Bol\/Liter zu tanken.<br \/>\n<a title=\"LandCruising Adventure: Tanken in Bolivien.\" href=\"http:\/\/www.landcruisingadventure.com\/gas-stations-fuel-in-bolivia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier ein ausf\u00fchrlicher Erfahrungsbericht zum Tanken in Bolivien von &#8218;LandCruising Adventure&#8216; (englisch).<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kommunikation<\/strong><br \/>\nWir haben uns eine Simkarte von &#8218;Entel&#8216; besorgt. Ausl\u00e4nder k\u00f6nnen diese offiziell nur in Servicecentern auf ihren Namen freischalten lassen. Die Zentrale liegt im Zentrum von La Paz (S 16\u00b0 29&#8242; 52.4&#8243;, W 68\u00b0 08&#8242; 05.3&#8243;). Allerdings ist der Andrang gro\u00df, so dass man mit einer l\u00e4ngeren Wartezeit rechnen muss. Alternativ kann man einen Einheimischen bitten, die Karte zu aktivieren, uns hat man jedoch stets weiterverwiesen. Eine Minute ins deutsche Festnetz kostete 4 Bol pro Minute. Um nach Deutschland telefonieren zu k\u00f6nnen, muss man 0010 &#8211; 49 vorw\u00e4hlen. Die Simkarte kann laut Servicecenter-Beraterin nicht in einem Internetmodem genutzt werden. Internetcaf\u00e9s und Lokale mit Wi-fi sind in St\u00e4dten weit verbreitet, einige der genannten Stellpl\u00e4tze (siehe oben) sind mit Wi-fi ausgestattet. Die Handy-Netzabdeckung ist nur in dichter besiedeltem Gebieten gegeben. W\u00e4hrend es hingegen sogar auf dem Salar de Uyuni Handynetz gibt, hat man auf der Lagunenroute keinen Empfang.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Stra\u00dfen<\/strong><br \/>\nDie Stra\u00dfenqualit\u00e4t reicht in Bolivien von perfekten Teerstra\u00dfen bis hin zu einspurigen Schotterwegen mit tiefen Schlagl\u00f6chern. Werden gr\u00f6\u00dfere Stra\u00dfenabschnitte ausgebaut, so kann es sein, dass die Stra\u00dfen nur nachts und sonntags befahren werden k\u00f6nnen. Ein solcher Abschnitt befindet sich momentan beispielsweise zwischen Coroico und Rurrenabaque (Madidi Nationalpark).<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Die ber\u00fchmte &#8218;Todesstra\u00dfe&#8216;<\/span> zwischen Coroico und Cotapata hat dank der neuen geteerten Umgehungsstra\u00dfe an Gef\u00e4hrlichkeit verloren und l\u00e4sst sich mit einem Fahrzeug unserer Gr\u00f6\u00dfe (H\/L\/B 3,4m x 7,6m x 2,5m &#8211; 8t) ohne gro\u00dfe Probleme fahren. Aber wie der Name schon sagt, gibt es durchaus Stellen, die etwas Nervenkitzel verursachen, vor allem auch dann, wenn Gegenverkehr kommt und man Engstellen rangieren muss. Der Verkehr ist jedoch sehr gering.<br \/>\nDie Strecke <span style=\"text-decoration: underline;\">zwischen La Paz und Cochabamba<\/span> ist in gutem Zustand, ebenso die<span style=\"text-decoration: underline;\"> Nr. 4<\/span> weiter in Richtung Santa Cruz.<br \/>\nDie <span style=\"text-decoration: underline;\">Stra\u00dfe Nr. 10<\/span> zwischen Montero und Puerto Banegas ist nicht geteert, sondern lediglich eine Schotterpiste, die stetig kleiner wird, bis sie als einspurige Piste endet. So f\u00fchrt \u00fcber den Rio Rande \u00f3 Guapay auch keine Br\u00fccke, sondern je nach Wasserstand f\u00e4hrt man \u00fcber Pontons oder direkt durch das trockenen Flussbett. Da der Weg \u00fcber Privatland f\u00fchrt muss eine Geb\u00fchr von 100 &#8211; 150 Bol pro Fahrzeug gezahlt werden.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Die Ruta 9 von Santa Cruz nach Trinidad<\/span> ist zwar durchgehend geteert, jedoch mit unz\u00e4hligen Schlagl\u00f6chern versehen, denen man dank wenig Gegenverkehr meist gut ausweichen kann.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Ruta del Che:<\/span> Der Abschnitt entlang der Nr. 7 von Santa Cruz kommend bis Mataral ist geteert und in sehr gutem Zustand, das Gleiche gilt f\u00fcr die Nr.22 von Mataral bis Vallegrande. Ab Vallegrande wird die Stra\u00dfe jedoch zu einem einspurigen Schotterweg, der nur ein sehr langsames Vorankommen erm\u00f6glicht. Die Strecke ist kaum befahren.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Die Nr. 6 von Padilla nach Sucre<\/span> befindet sich in weiten Teilen im Ausbau, einige Abschnitte sind bereits geteert.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Die Nr. 5 zwischen Sucre und Potosi<\/span> ist in sehr gutem Zustand, ebenso der weitere Weg nach Uyuni. Zwischen Potosi und Uyuni gibt es (noch) keine Tankstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Fahrt \u00fcber den <span style=\"text-decoration: underline;\">Salar de Uyuni<\/span> war f\u00fcr uns w\u00e4hrend der Trockenzeit problemlos m\u00f6glich, allerdings sollte man sich an die vorhanden Spuren halten, da sich im Salar immer wieder gr\u00f6\u00dfere L\u00f6cher (Ojos) befinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Pisten der <span style=\"text-decoration: underline;\">Lagunenroute<\/span> sind in sehr unterschiedlichen Zust\u00e4nden, k\u00f6nnen jedoch mit Allrad und Bodenfreiheit von Fahrzeugen jeder Gr\u00f6\u00dfe befahren werden. Die Pisten reichen von Wellblech \u00fcber extrem steinige, teilweise steilen Passagen bis hin zu gut gepflegten Schotterpisten. Da das Wetter abrupt umschlagen kann, muss man sowohl mit Schnee als auch mit schlammigen Abschnitten rechnen. Kommt es zu einem Wetterumschwung verschwinden die ansonsten unz\u00e4hligen Jeeps der Touristengruppen schlagartig und man ist auf sich allein gestellt. Daher ist es ratsam ausreichend Proviant, Wasser und auch Treibstoff im Gep\u00e4ck zu haben, da es sein kann, dass der Pass nach Chile gesperrt ist und man den gleichen Weg wieder zur\u00fcck muss. Au\u00dferdem kann es extrem windig und kalt werden.<br \/>\nIm Nationalpark, also zwischen der Laguna Colorado und der Laguna Blanco sind die Wege breit und befestigt. Der Abstecher zum Geysir erfordert etwas h\u00f6here Bodenfreiheit. Das Ticket (150 Bol\/Person) f\u00fcr den Nationalpark gilt offiziell nur f\u00fcr vier Tage, wir blieben l\u00e4nger und wurden bei der Ausfahrt aus dem Nationalpark nicht kontrolliert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Bolivien gibt es auf den besser ausgebauten Strecken Maut. Im Gegensatz zu anderen L\u00e4ndern, in denen ein Fahrzeug nach der Anzahl der Achsen oder nach Gewicht eingeteilt werden, l\u00e4sst sich in Bolivien keine Logik erkennen. Wir wurden in die unterschiedlichsten Klassen eingestuft, mit nicht nachvollziehbaren Namen wie z.B. \u201eToyota 4000\u201c. Teilweise gilt die Maut f\u00fcr den Hin- und R\u00fcckweg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Bolivien gibt es regelm\u00e4\u00dfig, vor allem an den Grenzen zwischen den Verwaltungseinheiten, Polizeikontrollen. Obwohl die \u00fcberwiegende Mehrheit der Beamten in Bolivien freundlich und korrekt waren, ist Bolivien auf unserer gesamten Reise durch Asien, Nord- Mittel und S\u00fcdamerika, das erste Land, indem wir von Polizisten ganz direkt auf eine erw\u00fcnschte &#8218;Spende&#8216; hingewiesen wurden. Wir sind darauf nicht eingegangen, haben uns freundlich bedankt und verabschiedet. Eine offenbar beliebte Masche, Touristen ein paar Bolivianos zu entlocken, war die Behauptung, wir br\u00e4uchten zus\u00e4tzlich zu unserem Einreisepapier das Formular &#8218;Orden de translado&#8216;, welches kostenpflichtig ausgestellt werden sollte. Auch hier haben wir freundlich aber bestimmt geantwortet, dass wir das Formular nicht br\u00e4uchten und konnten dann passieren. Aufgrund der leider nicht immer korrekt agierenden Beamten haben wir bei Kontrollen ausschlie\u00dflich eingeschwei\u00dfte Farbkopien unserer Ausweise, F\u00fchrerscheine und sonstiger Dokumente abgegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Trinkwasser \/ Versorgungslage<\/strong><br \/>\nSuperm\u00e4rkte der Kette Hipermaxi gibt es nur in Gro\u00dfst\u00e4tten (La Paz: Hipermaxi Los Pinos S 16\u00b0 32&#8242; 44.6&#8243;, W 68\u00b0 04&#8242; 11.3&#8243;). Der Hipermaxi bietet eine gro\u00dfe Auswahl auch an europ\u00e4ischen Produkten. Die Preise f\u00fcr europ\u00e4ische Produkte liegen unter denen von Peru oder Chile. Tante-Emma-L\u00e4den und Tagesm\u00e4rkte mit frischen Produkten zu sehr g\u00fcnstigen Preisen gibt es auch in kleineren Orten. Trinkwasser kann in 20-Liter-Karaffen gekauft werden, allerdings findet man sie nur selten in Gesch\u00e4ften, da die Einheimischen von ihren H\u00e4ndlern per Lkw regelm\u00e4\u00dfig beliefert werden. Ein &#8218;Wasserauto&#8216; zu finden, wenn man es gerade braucht, ist nicht gerade einfach. Generell haben wir festgestellt, dass 20-Liter-Karaffen im Flachland deutlich verbreiteter sind als in der Andenregion und dort auch eher in Tiendas zu finden sind. In Uyuni haben wir lange gesucht und schlie\u00dflich das Gesch\u00e4ft &#8218;Agua Purisima&#8216; in der Calle Ayacucho (S 20\u00b0 27&#8242; 50.0&#8243;, W 66\u00b0 49&#8242; 39.8&#8243;) ausfindig gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Geld<\/strong><br \/>\nDie W\u00e4hrung in Bolivien ist der Bolivianische Boliviano (BOL). 1 Euro entsprach zur Zeit unserer Durchreise etwa 9.1 Boliviano. Geldautomaten die Visakarten akzeptieren findet man in jedem gr\u00f6\u00dferen Ort oder in touristischen Zentren, zus\u00e4tzliche Geb\u00fchren beim Abheben wurden nicht verlangt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sonstiges<\/strong><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\"> F\u00e4hre \u00fcber den Titicacasee bei San Pedro de Tiquina<\/span><br \/>\n&#8211; je nach Fahrzeuggr\u00f6\u00dfe werden 35 bis 50 Bol verlangt<br \/>\n&#8211; da unz\u00e4hlige Barken in Betrieb sind, muss man kaum warten<br \/>\n&#8211; die \u00dcberfahrt dauerte etwa 15 Minuten<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinweis zur F\u00e4hre: Wir hatten bei unserem Fahrzeug mit einem Gewicht von etwa acht Tonnen keine Bedenken, auch wenn das Fahrzeug w\u00e4hrend der \u00dcberfahrt aufgrund seiner H\u00f6he leicht schwankte. Die L\u00e4nge des Fahrzeugs spielt kaum eine Rolle, die meisten Barken sind lang genug f\u00fcr einen Bus und ein zus\u00e4tzliches Auto. Gewicht und Schwerpunkt d\u00fcrften f\u00fcr ein sicheres \u00dcbersetzen weit mehr von Bedeutung sein. Wir selbst haben nicht gesehen, dass gro\u00dfe oder beladene Lkws \u00fcbergesetzt wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stand der Information August 2013 Visa Deutsche Staatsb\u00fcrger d\u00fcrfen sich bis zu 90 Tage visafrei in Bolivien aufhalten. Ob man an der Grenze jedoch tats\u00e4chlich die vollen 90 Tage bekommt, liegt im Erm\u00e4ssungsspielraum des zust\u00e4ndigen Beamten. 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