Ich packe meinen Koffer und nehme mit? Gut, was ich in zwei Wochen Urlaub benötige ist leicht zu überblicken, aber was packe ich in ein Fahrzeug, mit dem ich viele Monate, vielleicht sogar Jahre unterwegs sein werde? Bei der Größe unseres Fahrzeugs, großzügigen Küchenschränken, jeder Menge Stauraum im Fahrzeug und vier Kisten auf dem Dach ist man geneigt, so ziemlich alles einzupacken, was einem zwischen die Finger gerät, schließlich weiß man ja nie.

Jetzt, nach knapp fünf Jahren unterwegs haben wir uns die Frage gestellt, was von all den Dingen, die den Weg in unseren Lkw gefunden haben, hat sich bewährt? Was ist längst kaputt, was haben wir ersetzt oder neu hinzugekauft?

Jeder hat andere Vorlieben, doch vielleicht hilft euch die Zusammenstellung unserer Erfahrungen als Orientierung. Falls dem so ist, falls ihr andere Produkte empfehlen könnt oder selbst Erfahrungen habt, könnt ihr gerne einen Kommentar hinterlassen.

Um bei Interesse an den erwähnten Produkten zu weiteren Produktinformationen zu gelangen, haben wir die Abbildungen zu möglichen Verkäufern verlinkt.

 

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[/one_third][two_third_last] 4-Scheiben Toaster für den Gasherd

Kaum hat man Europa verlassen, stellt sich schnell die Frage: Brot selbst backen oder latschiges Toastbrot essen? Nach einem Jahr waren wir des Backens und des latschigen Toastbrots müde und kauften einen Toastaufsatz für unseren Gasofen.

Plus: In wenigen Minuten hat man vier getoastete Scheiben Brot, die sich nun dank höherer Stabilität auch tatsächlich bestreichen lassen. Alte Semmeln und Brot schmecken getoastet noch einigermaßen.

Minus: Beim ersten Gebrauch verbrennt die äußere Beschichtung, das stinkt und raucht. Ab sofort rostet der Aufsatz. Das sieht nicht toll aus, hinterlässt Brösel im Schrank, beeinträchtigt die Funktionalität jedoch nicht.

Unser Fazit: Zugegeben, im Vergleich zu einem richtigen Toaster kann der Aufsatz nicht mithalten, doch für unterwegs tut er seinen Dienst.

Tipp: In den USA sahen wir den Aufsatz in großen Supermärkten und Campingläden bereits für 5 US$.

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[/one_third][two_third_last]Backofen für den Gasherd

Wir haben einen Zwei-Flammen-Gasherd aber leider keinen Backofen. Was also tun, wenn man auf selbstgebackenes Brot oder Kuchen nicht verzichten möchte und die Leibspeise Lasagne und Pizza ist?

Plus: Brot, Lasagne, Apfelstrudel oder Kuchen gelingen in der Form mit etwas Übung tatsächlich recht gut. Die Backzeit ist mit einem haushaltsüblichen Backofen vergleichbar. Da der Backofen selbst die Form ist, benötigt man keine weiteren Formen und da er größtenteils aus Alu ist, ist er leicht.

Minus: Was auch immer man backen möchte, die Form ist und bleibt die selbe. Statt eines Laib Brots erhält man einen Brotkranz. Die Hitze wird durch die Öffnung in der Mitte in die Form geleitet. Backgut, das dort direkt anliegt, verbrennt leicht. Tipp: Eine zusätzliche Schicht Alufolie um die Öffnung drapiert schafft Abhilfe. Nach einiger Zeit beginnt die schwarze Form zu rosten.

Unser Fazit: Sicherlich kein vollwertiger Ersatz für einen Backofen, aber für unterwegs eine pfiffige Alternative. Apfelstrudel und Lasagne gelingen uns darin besonders gut, leider eignet er sich so gar nicht zum Pizzabacken![/two_third_last]

 

[one_third] [/one_third][two_third_last]Trinkflasche

Den ganzen Tag hinterm Steuer und am Abend noch keinen Schluck getrunken? So erging es uns immer dann, wenn wir kein Getränk in der Fahrerkabine griffbereit hatten, doch Einweg-Plastikflaschen wollen wir wenn möglich nicht benutzen. Seit diesem Jahr verwenden wir daher zwei 1L Flaschen von nalgene.

Plus: Die Trinkflaschen sind aus BPA-freien Tritan ™ und somit frei von Weichmachern. Dank der großen Öffnung lassen sich die Trinkflaschen leicht reinigen. Der Deckel dichtet sehr gut ab. Durch die dicke Wandstärke ist der Behälter ausgesprochen stabil und laut Hersteller mit lebenslanger Garantie.

Minus: Auf Schotterstraßen ist das Trinken während der Fahrt wegen der großen Öffnung sehr schwierig. Tipp: Hier hilft der Trinkeinsatz ‘SplashGuard’, auf den wir jedoch verzichten, da er uns unverhältnismäßig teuer erscheint.

Unser Fazit: Bis jetzt halten die Flaschen was sie versprechen. Sie sind absolut dicht, was für uns besonders dann wichtig ist, wenn wir sie beim Wandern samt Kamera in den Rucksack packen. Sie halten einiges aus, bei rauer Fahrt hin und her zu fallen hat ihnen noch nicht geschadet. Komplett begeistert wären wir, wenn die Trinkflasche gleich samt SplashGuard käme und man so auch während der Fahrt unbekümmert trinken könnte. [/two_third_last]

 

[one_third] [/one_third][two_third_last]Espressokocher mit Cremaventil

Ein guter Tag beginnt mit einer guten Tasse Kaffee. Auflöskaffee ist uns ein absoluter Graus, daher können wir auf einen Espressokocher nicht verzichten.

Plus: Dank des Cremaventils wird der Espresso unter höherem Druck erzeugt, als bei vergleichbaren Espressokochern ohne Cremaventil. Das führt wie der Name schon sagt zu einer tollen Crema und zu einem sehr leckeren Espresso, der im Geschmack den meisten Vollautomaten in nichts nachsteht. Es kann praktisch nichts kaputt gehen, Sieb und Gummi können nach einiger Zeit einfach ersetzt werden.

Minus: Im Vergleich zur Bialetti Moka, die kein Cremaventil besitzt, entsteht bei gleicher Maschinengröße nur etwa halb so viel Espresso. Tipp: Sobald sich das Ventil öffnet und der Kaffee zu sprudeln beginnt, die Maschine von der Flamme nehmen, da der Kaffee sonst leicht überkocht oder beginnt verbrannt zu schmecken.

Unser Fazit: Seit fast fünf Jahren im täglich Gebrauch wird uns die Brikka von Bialetti sicher noch lange begleiten. Für uns nicht nur eine tolle kleine Maschine für unterwegs sondern auch für daheim.

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 [/one_third][two_third_last]Espressobohnen 

Das mag viele überraschen, aber wir trinken unterwegs nahezu ausschließlich Kaffee aus der Heimat.

Plus: Der Kaffee der Bavarian Roasting Company wird per Hand schonend geröstet und ist daher ausgesprochen gut verträglich. Er ist kräftig, kein bisschen bitter und vollmundig im Geschmack. Kaffee ist in vielen Ländern ein Luxusgut und bei guter Qualität oft um ein Vielfaches teuerer als in Deutschland. Wir bekommen den Kaffee gesponsert, da die Rösterei meinen Brüdern gehört.

Minus: Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von einem Kilo pro Monat besteht unser Gepäck bei jedem Flug zur Hälfte aus Kaffee. Natürlich riecht danach auch die gesamte Kleidung nach Kaffee, aber das kann ja durchaus auch ein Plus sein.

Unser Fazit: Für uns das einzig Wahre, aber probiert den Kaffee doch einfach selber.

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[one_third] [/one_third][two_third_last]Pressstempelkanne

Ja, wie schon gesagt, ein guter Tag beginnt mit einer guten Tasse Kaffee, aber was tun, wenn die Milch knapp wird? Da wir unseren Espresso gern mit viel Milch trinken, steigen wir in Ländern, in denen wir, wie zum Beispiel in Kirgistan, nicht regelmäßig Milch kaufen können auf Filterkaffee um, den wir in einer Pressstempelkanne zubereiten.

Plus: Da das Kaffeepulver komplett von Wasser umgeben wird, lösen sich weit mehr Kaffeearomen, als bei herkömmlichen Filterkaffeemaschinen. Die kleine Kanne nimmt nicht viel Platz weg, braucht keinen Strom und lässt sich leicht reinigen.

Minus: Die Kanne ist aus Glas und somit zerbrechlich. Drückt man das Sieb zu schnell hinab, kann es spritzen oder Kaffeesatz gelangt am Sieb vorbei. Tipp: Umrühren, dann lässt sich das Sieb deutlich leichter nach unten drücken.

Unser Fazit: Wir bevorzugen zwar Cappuccino zum Frühstück, doch bei Milchknappheit oder für denjenigen, der lieber Filterkaffee trinkt, ein gute Lösung.

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PETG-Weithalsflaschen
[/one_third][two_third_last]Aufbewahrungsboxen

Fliegen, Ameisen, Kakerlaken, Motten, Mäuse und viele andere Tiere, von denen man nur noch nichts ahnt, freuen sich über offene Lebensmittel. Wir verwenden seit Beginn der Reise an eine Auswahl verschieden großer Behälter von Lock Lock.

Plus: Die Behälter sind luftdicht, leicht zu öffnen und zu schließen und lassen sich gut säubern. So verstaut hält Wurst und Käse deutlich länger im Kühlschrank, als in einer Tüte. Ohne Deckel eignen sich große Behälter gut zur Lagerung von Obst und Gemüse, kleine auch mal als Seifenschale. Die Behälter bringen Ordnung in den Schrank und erleichtern das Leben auf kleinem Raum. Sie sind sehr stabil, nach fünf Jahren funktioniert noch jeder Behälter so gut wie am ersten Tag. Ob rund oder eckig, groß oder klein, es gibt sie in allen erdenklichen Formen und Größen.

Minus: Sie brauchen viel Platz. Ob leer oder voll macht kaum einen Unterschied. Gleich große Behälter lassen sich nicht ineinander stellen und selbst wenn, wohin mit den Deckeln?

Unser Fazit: Wir finden sie super. Gerade Lebensmittel, die man länger aufheben kann, sind so schnell und ordentlich verstaut, fallen in den Schränken nicht lose umher und sind gleichzeitig vor dem Befall von Schädlingen geschützt. Da unsere Behälter in den seltensten Fällen leer sind, stört uns der ansonsten unnötige Platzverbrauch nicht.

Neben den Behältern von Lock Lock verwenden wir PETG Weithalsbehälter á 2000ml, 1000ml, 500ml und 100ml für offene Lebensmittel wie Zucker, Mehl, Kaffee, Kräuter und Gewürzen.

Plus: Da die Behälter durchsichtig sind, findet man das Gesuchte auf einen Blick und man sieht sofort, wenn es zur Neige geht. Deutlich leichter als Glasbehälter. Der Deckel schließt dicht, im Notfall dienten sie uns schon als Trinkflaschenersatz. Dank der Weithalsöffnungs sind sie leicht zu befüllen und gut zu reinigen.

Minus: Nach knapp fünf Jahren im täglichen Gebrauch hat der Zuckerbehälter, der sehr oft entnommen wird, erste kleine Risse.

Unser Fazit: Absolut Praktisch. Wir haben unser Wandregal auf die Größen der Weithalsbehälter abgestimmt, so dass der vorhandene Platz perfekt ausgenutzt wird und ein Regal voll gefüllter Behälter sieht auch noch nett aus. Tipp: Nicht mit kochendem Wasser ausspülen, da sie sich bei starker Hitze leicht verformen.[/two_third_last]

 

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[/one_third][two_third_last]Küchenmesser

Nichts verdirbt die Lust am Kochen mehr als schlechte Messer. Ist man erst einmal unterwegs, ist es unter Umständen gar nicht so leicht gute Qualität zu bekommen, also besser gleich die Lieblingsmesser einpacken. Sicher, man braucht wohl kaum einen ganzen Messerblock, doch ein gutes Messer findet selbst im kleinsten Fahrzeug Platz.

Plus: Mit guten Messern macht das Kochen nicht nur mehr Spaß, es geht auch deutlich schneller. Einmal gekauft halten sie ewig, unsere sind bereits seit über zehn Jahren im täglichen Gebrauch. Tipp: Nicht in die Spülmaschine stecken, da der Griff sonst schnell ausbleicht.

Minus: Gute Messer sind nicht billig.

Unser Fazit: Wir haben im Gepäck ein Brotmesser, ein großes Schneidemesser und einen Abziehstahl zum Nachschärfen und sind mit dieser Auswahl sehr zufrieden. Der Rest des Messerblocks wartet geduldig zuhause auf uns.[/two_third_last]

 

[one_third]Filterkanne
[/one_third][two_third_last]Brita Wasserfilter

In vielen Ländern wird das Leitungswasser durch den Zusatz von Chlor aufbereitet. Das Wasser ist zwar theoretisch trinkbar, praktisch jedoch ungenießbar. So erging es uns auch in den USA. Während viele Einheimische den Chlorgeschmack nicht mehr wahrzunehmen scheinen, standen wir vor der Frage, teures abgepacktes Wasser zu kaufen und Unmengen Müll zu produzieren oder den Chlorgeschmack aus dem Wasser zu filtern.

Plus: Ein Liter Wasser ist in etwa zwei Minuten gefiltert. Der Aufwand ist minimal: Wasser einfüllen, warten, fertig. Das Plastik ist BPA- frei, also frei von Weichmachern. Ist der Chlorgeschmack sehr intensiv, kann man das Wasser ein zweites Mal filtern. Der Behälter passt in die Kühlschranktür, so ist er gut verstaut und man hat erfrischendes Trinkwasser sofort zur Hand. Eine Kartusche  hält drei bis vier Monate. Ohne Filtereinsatz kann der Behälter als Karaffe verwendet werden.

Minus: Der Behälter nimmt zusätzlich Platz ein. Die Kartuschen müssen auf Vorrat gekauft werden, da es sie nur in wenigen Ländern gibt. Der Tischfilter eignet sich ausschließlich für das Filtern von Trinkwasser, er entfernt weder Schmutzpartikel noch Keime. Der von uns verwendete Slim Water Pitcher wird nur in den USA vertrieben, in Deutschland gibt es jedoch von Brita vergleichbare Produkte.

Unser Fazit: Für uns ist der Tischfilter überaus praktisch, der zusätzliche Platzbedarf spielt bei der Größe unseres Fahrzeugs eine untergeordnete Rolle. Doch ob ein Tischfilter unterwegs sinnvoll ist, hängt von der Wasserversorgung im Fahrzeug ab. Wir haben für den Küchenbereich einen 150Liter Tank, den wir mit Brauchwasser füllen und ausschließlich zum Spülen verwenden. Zwar könnten wir jederzeit den eingebauten Aktivkohlefilter und Keramikfilter zuschalten und so aus dem Brauchwasser Trinkwasser generieren, doch wir bevorzugen seit Südostasien unser Trinkwasser in zwei separaten Karaffen á 20 Liter zu verstauen. [/two_third_last]

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[/one_third][two_third_last]Antirutschmatten

Wellblechtpiste, Schlaglöcher, abruptes Bremsen – kaum setzt sich das Fahrzeug in Bewegung beginnt es zu wackeln und ruckeln. Mal stärker, mal schwächer und teilweise so heftig, dass man meinen könnte, es bräche in Kürze auseinander. Das Geschirr klirrt und tanzt in den Schüben und man wundert sich, was Glas alles aushalten kann. Viele verwenden in Wohnmobilen spezielles Plastikgeschirr, doch unsere Erfahrung hat gezeigt, dass ganz normales Geschirr eine Weltreise durchaus überdauern kann, wenn man einfache Vorkehrungen trifft.

Plus: Kleiner Aufwand, große Wirkung. Zwischen zwei Teller gelegt reiben diese während der Fahrt nicht aneinander und werden geschont. In einem Fach angebracht erschwert es das Rutschen der untergebrachten Gegenstände. Die Matten sind leicht zu reinigen und lassen sich auf beliebige Größe zuschneiden.

Minus: Ein Umfallen verhindern die Matten nicht.

Unser Fazit: Wir verwenden die Matten überall dort, wo wir ein Rutschen vermeiden wollen. Geschmeidige Matten zwischen Tellern, stabile Plastikmatten in Küchenschränken. [/two_third_last]

 

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