Grüne Versicherungskarte

Diese gilt für die meisen Staaten in Europa und kann je nach Versicherungsanbieter auf Nachfrage hin z.B. für die Türkei, Iran, seit Januar 2010 auch für Russland erweitert werden. Für alle Länder, die nicht abgedeckt sind, kann oder muss je nach Landesrecht an der jeweiligen Landesgrenze eine Haftpflicht-Versicherung abgeschlossen werden. Die Kosten sind meist überschaubar und an den meisten Grenzen finden sich direkt Versicherungsbüros.

Bei der Nürnberger Versicherung gibt es alternativ die Möglichkeit einer weltweit gültigen Vollkasko für das Fahrzeug.



Internationaler Zulassungsschein

Ein Internationaler Zulassungsschein für das Reisefahrzeug kann bei der zuständigen Zulassungsstelle schnell und kostengünstig für derzeit 10,50 Euro ausgestellt werden.

Dieser ist ab Ausstellungsdatum ein Jahr gültig, kann dann nochmals um ein Jahr verlängert werden. Zur Beantragung vorzulegen sind die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) (mit gültiger Hauptuntersuchung) sowie der Personalausweis oder Reisepass. Obwohl der internationale Zulassungsschein in vielen Ländern nicht zwingend notwendig ist, erleichtert dieser manchmal Kontrollen, da alle Fahrzeugdaten in etlichen Sprachen verzeichnet sind. Wir empfehlen die Anschaffung dringend für Reisen außerhalb Europas.


Internationaler Führerschein

Falls man noch keinen Kartenführerschein besitzt, muss dieser zuerst beantragt werden. Das kann bis zu fünf Wochen dauern. Ansonsten wird der internationale Führerschein sofort ausgestellt und hat ein Gültigkeit von drei Jahren. Mit Umtausch des alten ‘Lappens’ in den Kartenführerschein etwa 40 Euro, ohne Umtausch etwa 17 Euro.


Carnet de Passage

Derzeit ist für die Einreise mit dem eigenen Fahrzeug für einige Länder ein Carnet de Passage als Zolldokument vorgeschrieben. Eine Aufstellung findet man beim ADAC.

Das Carnet de Passage ist in Deutschland beim ADAC erhältlich. Je nach Wert des Autos und den zu bereisenden Ländern muss eine Kaution hinterlegt werden. Eine Bankbürgschaft ist ebenfalls möglich, kostet jedoch meist einige Prozent an Gebühren. Selbst für Länder, in denen ein Carnet nicht zwingend vorgeschrieben ist, kann es von Vorteil sein und die Abwicklung an der Grenze beschleunigen. Ausführliche Informationen findet man auf der Webseite des ADAC.

 

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