Deutschland. Auf zur dritten Etappe.

03. Februar 2012 • Kategorie: Reisepause • Kommentare: Kommentare deaktiviert

Seit wir unser Fahrzeug in den USA abgestellt hatten, um kurz nach Deutschland zurückzukehren, sind nun bereits wieder zehn Wochen vergangen. Mit Erholung hatte unser „Heimaturlaub“ auch dieses Jahr wenig zu tun, aber diese Erfahrung kannten wir bereits vom letzten Jahr. Weihnachtsmarkt, Diashows, Freunde und Familie, für alles war die Zeit knapp.
Noch ehe die letzte Diashow über die Bühne ist, müssen alle Ersatzteile bestellt, Reiseliteratur zusammengestellt und der Rucksack schon einmal in Gedanken gepackt werden. Und dennoch möchte man jede Minute zu Hause in vollen Zügen genießen und nicht mit dem Kopf schon wieder in die Ferne schweifen.

Diashow Musikomm 2012
Wir freuen uns ganz besonders über das großes Interesse an unseren Diashows, über die vielen Besucher, die Lust hatten, sich mit uns noch einmal auf die Reise der vergangenen Monate zu begeben. Kaum haben wir die letzten Fragen beantwortet, hat der letzte Gast den Veranstaltungssaal verlassen, beginnt für uns Endspurt. Abbauen, Aufräumen, Sortieren, Packen und Verabschieden, wobei wir beim leidigen Thema wären. Jeder Aufbruch ist immer auch ein Abschied von geliebten Menschen und selbst beim dritten Mal ist dies nicht unbedingt einfacher.
Nichtsdestotrotz freuen wir uns auf die kommenden Monate, auf den Süden der USA, auf Mexiko, Mittelamerika und Südamerika. Eine spannende Etappe steht uns bevor: Unbekannt, abwechslungsreich und sicher wieder voller Überraschungen.
Wir werden von unserem Erlebnissen ab sofort wieder regelmäßig hier im Blog berichten. Jetzt aber auf zur dritten Etappe, das Flugzeug wartet schon.

A340-600

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Amberg. Fernost und Fernwest – Die Premiere.

16. Januar 2012 • Kategorie: Reisepause • Kommentare: Kommentare deaktiviert

Geschafft! Nach zwei Monaten Vorbereitung ist es endlich soweit, die neue Diashow „Fernost und Fernwest“ über den zweiten Teil unserer Reise ist fertig. 30.000 Fotos der vergangenen 10 Monate sind gesichtet, geordnet, davon knapp über 1000 für die Show ausgewählt. Wieder war es eine schwierige Aufgabe die vielen Erlebnisse, Geschichten, Eindrücke von fast einem Jahr auf Reisen in knapp hundert Minuten zu raffen. Das Ziel war, eine Diashow zusammen zu stellen, die den Zuschauer unsere Reise selbst miterleben lässt, die bereisten Länder aus unserem Blickwinkel darstellt, so wie wir sie auf der Reise erfahren haben.

Premiere

Am vergangenen Freitag dann die Premiere im Musikomm Amberg. Freitag der 13te, was für ein Tag für eine Premiere. Ausverkauftes Haus, das Musikomm voll bis auf den letzten Platz und wir waren ebenso gespannt wie das Publikum, was uns an diesem Abend wohl erwarten wird. Zwei Stunden später war die Premiere überstanden, alles lief bestens, die Anspannung der letzten Tage fällt uns von den Schultern.

Jetzt freuen wir uns auf die kommenden Veranstaltungen am 16. und 17.1. in Regensburg, tags darauf in Elbart und wieder einen Tag später am 19.1. im Lindenkeller in Freising. Am 21.1. nochmal mit dem ersten Teil der Reise „Bis ans Ende der Welt“ in Amberg und nach dem Finale mit „Fernost und Fernwest“ am 28.1 im Musikomm bleibt genau noch ein Tag zum Luftholen und Durchatmen, bis wir am 30. Januar schon wieder im Flieger Richtung USA sitzen. Von Heimat-“urlaub“ kann mal wieder keine Rede sein, aber wir haben es uns ja schließlich selbst so ausgesucht.

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Termine: Diashows im Januar 2012

22. Dezember 2011 • Kategorie: Veranstaltungen • Kommentare: Kommentare deaktiviert

Mi  04. Januar 2012  – Regensburg  -  Turmtheater  –   Bis ans Ende der Welt

Fr   13.  Januar 2012 - Amberg –   Musikomm Fernost und Fernwest

Mo 16. Januar 2012  -  Regensburg  -  Turmtheater  –   Fernost und Fernwest

Di   17. Januar 2012  -  Regensburg  -  Turmtheater  –   Fernost und Fernwest

Mi  18.  Januar 2012 Elbart -   Kulturscheune Fernost und Fernwest

Do 19.  Januar 2012 Freising -   Lindenkeller -   Fernost und Fernwest

Sa 21.  Januar 2012 - Amberg –   Musikomm Bis ans Ende der Welt

Sa 28.  Januar 2012 - Amberg –   Musikomm Fernost und Fernwest

(VVK der Tickets für Amberg über den Ticketservice der Amberger Zeitung in der Mühlgassse 2 oder im Café Baroco am Viehmarkt 11)

(VVK der Tickets für Regensburg über www.okticket.de)

(VVK der Tickets für Freising bei der Freisinger Touri-Info am Marktplatz, Tel. 08161/54-44102)

Weitere Informationen zu den Diashows gibt es hier auf der Webseite.


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Deutschland. Amberg – Alle Jahre wieder.

20. Dezember 2011 • Kategorie: Reisepause • Kommentare: Kommentare deaktiviert

Zehn Monate sind vergangen, seit wir im Februar nach Laos zurückgekehrt waren, um unsere Reise fortzusetzen. Nun liegen Laos, Kambodscha, Thailand, Malaysia, Singapur, Sumatra, Kanada, USA – sieben Länder auf zwei Kontinenten hinter uns. Quer durch Südostasien und Nordamerika, ein sehr abwechslungs- und kontrastreiches Reisejahr.

Noch schwirren viele Bilder etwas ungeordnet durch unsere Köpfe, so viele nette Begegnungen, interessante Erfahrungen und einmalige Erlebnisse müssen erst noch sortiert und verarbeitet werden. Und so haben wir uns entschieden, auch dieses Jahr über Weihnachten für einige Wochen in die Heimat zurück zu kehren, um all diese bunten Eindrücke ein wenig setzen zu lassen, bevor wir uns ab Februar 2012 auf den weiteren Weg bis ans Ende der Welt nach Mexiko, Mittelamerika und Südamerika begeben.

Schweinchenbrunnen Amberg

Tagtäglich frische Herausforderungen auf der Reise, jeden Tag Neues und Unbekanntes, da fällt uns das Stillsitzen während unseres Heimaturlaubes schwer und wir suchen uns auch hier etwas zu tun. Da unserer Reisebericht „Bis ans Ende der Welt“ über den ersten Teil unserer Reise auf großes Interesse gestoßen ist, verarbeitet Thomas momentan auch unseren zweiten Reiseabschnitt in eine aufwändige Diashow mit Live-Kommentar und musikalischer Untermalung. Im Januar präsentieren wir unsere neue Diashow mit dem Titel „Fernost und Fernwest“ in Amberg, Elbart, Regensburg und Freising und zeigen auch unsere erste Diashow „Bis ans Ende der Welt“ noch einmal in Amberg und Regensburg.

Weihnachtsmarkt am Schweinchenbrunnen8

Regenwetter am Weihnachtsmarkt

Blechspielzeug

Eine neue Leidenschaft haben wir im letzten Winter entdeckt – eine Bude am gemütlichen Weihnachtsmarkt am Schweinchenbrunnen in Amberg. Hier haben wir Gelegenheit, all das anzubieten, was uns an besonders schöner und ausgefallener Handwerksware während der Reise über den Weg gelaufen ist: Handgemachte Filzhausschuhe aus der Mongolei, bestickte Täschchen aus Laos und mit fair-gehandelten Handtaschen unterstützen wir ein Hilfsprojekt in Kambodscha. Nebenbei gibt es heuer auch nostalgisches original 50er-Jahre-Blechspielzeug aus Franken. Von Montag 19.12. bis Freitag 23.12. sind wir von 11 bis 20 Uhr an unserem Stand anzutreffen und freuen uns über jeden Besuch.

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USA. Grand Canyon – Da war ja noch was.

03. Dezember 2011 • Kategorie: Reiseberichte Amerika • Kommentare: Kommentare deaktiviert

Der Grand Canyon liegt vor uns. Großartige Landschaft wartet auf zwei Reisende im Dauerurlaub – so könnte man meinen. Doch da war ja noch was: Ein Tag im Leben auf Reisen.

Wir erwachen nicht auf dem Campingplatz sondern im Wald. Die Campingplätze direkt am Canyon sind uns zu teuer, jeden Tag dreißig Dollar für 10 Quadratmeter Stellplatz will und kann man sich über Monate hinweg nicht leisten. Wir stehen also im Nationalforst. Hier ist Campen und Overnight-Parking erlaubt, natürlich etwas entfernt von der Hauptstraße. Also aufgestanden, gefrühstückt und auf zum Canyon.

Grand-Canyon
Aber da war ja noch was: Wasser ist leer. Mit 300 Litern Trink- und Brauchwasser kommen wir eine Zeit lang aus, doch irgendwann sind auch unsere Tanks leer. Gestern haben zufällig zwei Nationalparkangestellte vor lauter Begeisterung gleich unser Auto gestürmt um genau zu erfahren Wo, Was, Wie lange, Woher, Wie viel und Womit wir unterwegs sind. Sie konnten uns glücklicherweise auch gleich Auskunft geben wo wir Trinkwasser finden können.

Gar nicht so leicht in Nordamerika. Trinkwasser in Plastikflaschen ist sündhaft teuer und produziert Unmengen an überflüssigen Müll, doch leider wird das Leitungswasser hierzulande vielerorts systematisch mit Chlor ungenießbar gemacht. Zufällig waren die beiden Ranger vom Water-Departement und nannten uns einen Ort im Park, an dem wir trinkbares Quellwasser zapfen können. Also vorm Canyon noch schnell Wasser auffüllen. Ab zur Dumping-Station im Park, Schlauch auspacken, anschließen, denkste! Der europäische Anschluss passt natürlich wieder nicht auf das amerikanische System, also schnell nach afrikanischer Manier den Schlauch mit einem alten Stück Fahrradschlauch ‘hintüdeln’. Wasser marsch! Tank voll, also auf zum Canyon!

Wasser
Aber da war ja noch was: Heiße Dusche gefällig? Das wär ja mal was. Das Wasser in unseren Tanks hat kaum 10 Grad. Erfrischend, aber nicht gerade angenehm, wenn die Außentemperaturen am Morgen nur knapp über dem Gefrierpunkt liegen. Also suchen wir die heißen Duschen im Nationalpark. Prima, direkt am Campground, für zwei Dollar sind wir mit dabei. Acht Minuten heißes Wasser, ein Traum! Also dann: Frisch geduscht auf zum Canyon.

Aber da war ja noch was: Wäsche waschen. Oh je, seit Wochen stapelt sich schon wieder die Altwäsche, das Wetter war zu kalt um draußen mit der Hand zu Waschen, aber hier im Park gibt’s doch einen Waschsalon. Also sitzen wir zwischen Waschmaschinen und Trocknern, sehen der Wäsche beim Sauberwerden zu, tippen nebenher am Computer an einem Zeitungsartikel. Eineinhalb Stunden später ist die Wäsche zwar nicht viel sauberer, riecht aber zumindest wieder annehmbar. Zusammenlegen, in die kleinen Schränke einordnen und dann auf zum Canyon.

Grand-Canyon-Laundry
Ja, und da war noch was: Emails abholen und neue Blogeinträge einstellen. Wir warten auf Rückmeldungen zu Terminanfragen für die Diashows im Januar, Feedback von einem Stadtmagazin, für das wir Reiseberichte schreiben, Überweisungen von der Zeitung für einen anderen Artikel und versuchen uns gerade per Mail mit Stefanie, Dietmar und dem Biber wegen eines Treffpunkts abzusprechen. Internetzugang wäre also dringend notwendig. Dürfte ja nicht so schwer sein. In den USA hat man ja überall offene WiFi-Netze, oder?

Ja, eigentlich schon. Erster Versuch: Market Plaza im Grand Canyon Village. Mittagessen, weil es gerade auf dem Weg liegt. WiFi-Netz ja, Verbindung schlägt fehl. Dann eine kurze Verbindung, dann doch wieder nicht. Netz defekt, kein Web-Zugang. Wieder ins Auto, wieder weiterfahren, weitersuchen. Im Visitor-Center prangt eine Schild mit FREE-WIFI. Gut, dann eben hier. Parkplatz suchen. Dreißig abgebrochene Verbindungsversuche und einen Nervenzusammenbruch später verlassen wir das Gebäude wieder. Netz defekt, kein Web-Zugang. Der Herr am Tresen verweist uns an das nächste Hotel. Wieder ins Auto, wieder rumgurken, Parkplatz suchen, Lobby finden, Steckdose finden, Rechner an, wieder der selbe Mist: WiFi defekt, kein Zugang. Ein leichter Fluchanfall. Mittlerweile ist später Nachmittag. Stundenlang für nichts und wieder nichts rumgefahren, keine Email und auch noch keinen Grand Canyon gesehen, es ist zum Verrücktwerden. Dann gibt’s die Mails halt erst morgen, ich kann’s auch nicht ändern. Für was sind wir jetzt eigentlich in den Nationalpark gefahren?

1Dollar75Cent
Ach, da war ja noch was. Seit heute morgen tropft Kühlwasser vom Motor. Also unters Auto kriechen und nachsehen. Die Wasserpumpe klappert schon seit einigen Tagen und seit heute hat sie begonnen zu lecken. Na prima, die gibt wohl früher oder später den Geist auf. Schon wieder am Motor basteln, es nimmt kein Ende. Hoffentlich hält die Pumpe noch bis zu unserem Heimaturlaub in ein paar Wochen, dann gibt’s die ganze Aktion erst als ‘Wilkommen-zurück-auf-Reisen-Begrüßungs-Geschenk’ im Februar.

So, und der Canyon? Wir wollten unseren heutigen Besuch des Grand Canyons doch damit beginnen den Film im Besucherzentrum anzusehen. Wenn wir schon den ganzen Tag nur von A nach B gefahren sind, nur um uns zu ärgern, dann schauen wir uns wenigsten noch den Film an. Also wieder ins Auto, wieder quer durch den Park zum Besucherzentrum, Parkplatz suchen, ab in den Vorführsaal. Die Tür steht offen, die nächste Vorführung beginnt anscheinend gleich. Als wir drei Meter vor der Tür stehen beginnt sich die Tür zu schließen. Drei schnelle Schritte, das passt ja perfekt. Genau richtig zum Beginn der Vorstellung. Gleich erleben wir als kleine Entschädigung für den erfolglosen Tag wenigstens noch den virtuellen Helikopterflug über den Grand Canyon, wenn wir es schon den ganzen Tag nicht bis an den echten Canyon geschafft haben. Mensch, wie freuen wir uns auf die Vorführung! Meine Hand streckt sich der zufallenden Tür entgegen, ich bekomme den Griff gerade noch zu fassen und will den ersten Fuß in den Vorführsaal setzen als ich hinter mir höre: „Sir, excuse me Sir! The last Show was at 4.30. We are closing. The next show is at 8.30. (kurze Pause) Tomorrow.“

Bright-Colors
Ein toller Tag am Grand Canyon liegt hinter uns und wir fahren glücklich und zufrieden wieder aus dem Nationalpark hinaus in Richtung kostenlosen Stellplatz im Nationalforst. Schließlich finden wir bei Wendys-Hamburger-Bude noch ein funktionierendes Internet, arbeiten drei Stunden an unserer Webseite, beantworten Emails, suchen Informationen für die weitere Strecke und enden um 11 Uhr abends wieder in den Wald, aus dem wir heute morgen aufgebrochen sind, um den Grand Canyon zu besichtigen.

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USA. Las Vegas – Eine Backanleitung.

28. November 2011 • Kategorie: Reiseberichte Amerika • Kommentare: Kommentare deaktiviert

Man nehme ein Zirkuszelt, eine Pyramide, zwei Achterbahnen, die Skyline von New York, dazu eine Priese Venedig, schaumig geschlagen mit dem Eiffelturm, gewürzt mit zwei Esslöffeln Akropolis und einem Schuss in den Ofen und siehe da: Nach zwanzig Jahren Garzeit auf größter Hitze bäckt man sich so die Weltmetropole der Spieler. Sin City – Las Vegas.

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Las-Vegas-Curb

Las-Vegas-Circus-Circus

Genossen mit einem wohltemperierten Glas Wüstenklima, garniert mit Piratenschiffen, stündlichen Vulkanausbrüchen und einem Sparziergang durch den Triumphbogen zum Markusplatz beschränken sich die Langzeitwirkungen auf etwas Muskelkater im rechten Arm, den man sich für drei Dollar innerhalb von zwei Stunden am einarmigen 1-Cent-Banditen verdient hat, eine Trommelfelldehnung vom begleitenden immer gleichen Düdeldü desselben und eine zeitweise leichte Irritation der Netzhaut, ausgelöst von 10 Millionen blinkenden Lichter in allen Farben innerhalb und außerhalb des menschlichen Sehspektrums. Balla-Balla? Ja genau.

Las-Vegas-Wynn-Hotel

Las-Vegas-Rolltreppe

Las Vegas nuF a stolS

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USA. Gefeilte Fingernägel im Death Valley.

22. November 2011 • Kategorie: Reiseberichte Amerika • Kommentare: Kommentare deaktiviert

Einmal quer durchs Tal des Todes, was sagt uns die Nationalparkverwaltung dazu?

Currie Well / Bullfrog Mine Road:
High clearance 4WD required. Several dirt roads north and west out of Rhyolite eventually connect to Phinney Canyon Road. Beware of nails near mine sites.

Cottonwood Canyon Road:
High clearance 2WD first 8 miles, then high clearance 4WD required next 10.5 miles. Soft sand, washboarded, and rough rocky areas on first 8 miles to the mouth of canyon. Some sedans make the first section but it is not recommended. Often a steep drop into wash at canyon mouth. Very rocky with deep gravel on 4WD section. Washed out and severely eroded the last ½ mile.

Buckwheat Wash Road:
High clearance 4WD required. 6 mile dead-end road off Ibex Springs Road. Rough with deep gravel and sand.

Ibex Valley Road:
High clearance 4WD required. 6 mile dirt road connecting Saratoga Springs Road with Ibex Springs Road. Loose gravel and deep sand makes 4WD with a low gear a must.

Mongolische Straßenverhältnisse? Wie kommen dann 1,2 Million Besucher jährlich ins Tal? Nun, die Verwaltung des Nationalparks hat entschieden, den Besucherstrom zu konzentrieren. Wer also den tiefsten Punkt Nordamerikas, 282 Fuß unter Meeresniveau in sein Fotoalbum aufnehmen möchte, rollt bequem über hervorragenden Asphalt. Wer die bunt erodierten Farben der ‘Artists Palette’ erleben möchte, parkt bequem davor auf einem geteerten Rondell, bleibt im klimatisierten Auto sitzen und macht seine Aufnahmen bei angenehmen 20 Grad im Schatten des Fahrzeuginneren.

Knapp an der Grenze der Zumutbarkeit liegt der 20 Meter weite Fußweg vom Parkplatz bis zum ‘Furnace Creek Visitor Center’, in dem man die Entbehrungen im ‘Tal des Todes’ hautnah erleben kann: Pioneer-T-Bone Steak, Waggon-Wheel Filet oder Devils Pan Pizza.

Wer das Erlebnis perfekt machen möchte, erinnert sich an seinen Ausflug ins Tal des Todes mit einigen Artikeln aus dem Death-Valley Souvenir Shop: Die Death Valley Anstecknadel, die Death Valley Socke und um die Absurdität auf die Spitze zu treiben: Wer seine körperliche Grenzerfahrung im Tal des Todes auch daheim noch nachvollziehen möchte, greift direkt an der Kasse noch einmal zu und investiert 2 Dollar 99 in die offizielle Death Valley Nagelfeile.

Death-Valley-Die-Socke

Death-Valley-Der-Golfball

Death-Valley-Der-Wein-Trüffel

Soweit zum bequemen Teil. Wer sich nicht mit Nagelfeilen und Anstecknadeln zufrieden gibt, dem bleibt keine Wahl und er holpert hunderte Kilometer über die oben beschriebenen ausgewaschenen Wellblechpisten, steht dann aber auch garantiert alleine auf den Sanddünen oder zwischen den unter der sengenden Hitze vertrockneten Kakteen. Muss man sicherlich nicht erleiden – aber wer es unbedingt will – warum auch immer – der kann.

Death-Valley-Racetrack

Death-Valley-Eureka-Sand-Dunes-2

Death-Valley-Eureka-Sand-Dunes-3

Death-Valley-Eureka-Sand-Dunes

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Diashows in Regensburg.

20. November 2011 • Kategorie: Veranstaltungen • Kommentare: Kommentare deaktiviert

Die ersten Termine für die Diashows im kommenden Januar stehen. Auch dieses Jahr werden wir unsere Reiseberichte wieder in der angenehmen Atmosphäre im Regensburger Turmtheater präsentieren.

Am Montag den 16.  und Dienstag den 17. Januar laden wir zur neuen Diashow ‘Fernost und Fernwest‘ ein und berichten über unsere Reise durch Südostasien und Nordamerika. (Tickets zu dieser Veranstaltung bei okticket.de)

Wer den ersten Teil unserer Reise quer durch Asien ‘Bis ans Ende der Welt’ erleben möchte, hat dazu am Mittwoch den 4. Januar ebenfalls im Regensburger Turmtheater Gelegenheit. (Tickets zu dieser Veranstaltung bei okticket.de)

Weitere Informationen zu den Diashows gibt es hier auf der Webseite.

Termine in Amberg und Freising sind derzeit in Planung.

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USA. Der rote Land Rover.

17. November 2011 • Kategorie: Reiseberichte Amerika • Kommentare: Kommentare deaktiviert

Death Valley, das Tal des Todes liegt knapp vor uns, doch bevor wir in die Wüste rollen, müssen erst einmal die Vorräte aufgefüllt werden. Diesel tanken, Trinkwasser auffüllen, Essensvorräte anlegen. Bishop liegt auf dem Weg, erst die Tankstelle, dann der Wasserhahn und dann… halt, Moment, das Auto kennen wir doch.

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Den roten Land Rover mit Klappdach, Sandblechen und Tölzer Kennzeichen gibt es nur einmal in Amerika. Das müssen Stefanie, Dietmar und der Biber sein. In Kanada hatten wir uns zuletzt getroffen und jetzt laufen wir uns zufällig wieder über den Weg. Ja, so leicht findet man sich wieder, wenn man gemeinsam auf dem Weg nach Südamerika unterwegs ist. Das Tal des Todes wird morgen auch noch da sein, also beschließen wir kurzerhand, den Abend gemeinsam bei Lagerfeuer und, wie könnte es in den USA auch anders sein, mit einem Barbecue zu verbringen.

Bishop ist ein wunderbares Fleckchen Erde, nicht nur eine sagenhafte Landschaft, kostenlose Campingmöglichkeiten und ein milderes Klima als im Yosemite, nebenan liegt auch noch das Boulder-Eldorado ‘Buttermilk-Boulders’ und ein halbes Dutzend Klettergebiete. Seit Meteora in Griechenland waren wir nicht mehr zum Klettern gekommen. Mangels Routine am Seil sind wir froh, das uns Stefanie und Dietmar einige leichte Routen vorsteigen und wir können uns ‘Toprope’ wieder langsam an den Fels herantasten.

Buttermilk-Boulder-Bishop-2

Buttermilk Boulder Bishop

Owens-River-Gorge-Ostwand

Aus einem Tag in Bishop werden zwei, aus zwei werden drei und aus drei werden schließlich vier. Viel gibt es zu erzählen, es tut gut sich in seinen Reiseerfahrungen auszutauschen. Trotz der vielen Touristen in den USA trifft man nur selten auf Langzeitreisende. Viele Gedanken, Überlegungen und Empfindungen, die man während den vielen Monaten unterwegs hat, lassen sich besser von Gleichgesinnten nachempfinden, die auch für mehrere Jahre unterwegs sind. Für viele Außenstehende leben wir einen Traum, den Traum vom ewigen Urlaub. Manchmal glaubt man das selbst auch ein wenig, aber in vieler Hinsicht ist es nicht ganz so wie im Bilderbuch. Die Nachmittage und Abende füllen sich mit Gesprächsthemen und als wir nach vier Tagen schließlich ins Tal des Todes aufbrechen, haben wir das Gefühl, dass wir noch viele weitere Tage gemeinsam hätten verbringen können. Nun, wir wollen ja alle nach Patagonien, da trifft man sich bestimmt mal wieder auf der Strecke. Amerika ist ja übersichtlich.

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USA. Stau im Nationalpark.

13. November 2011 • Kategorie: Reiseberichte Amerika • Kommentare: Kommentare deaktiviert

Nach einigen Tagen in San Francisco zieht es uns wieder hinaus. 300 km südlich der Stadt findet sich ein weithin bekanntes Fleckchen auf der Landkarte, der Yosemite-Nationalpark. Bekanntester Nationalpark der Vereinigten Staaten und Ziel von jährlich über 3,5 Millionen Besuchern, die überwiegend zwischen Mai und Oktober die wilde Natur zu erleben hoffen. Wir rechnen kurz: 3 Millionen in 6 Monaten, das macht knapp 20.000 Besucher täglich. Deren Ansturm konzentriert sich auf das nur 18 km² große, für seine Wasserfälle bekannte Yosemite-Valley. So ist es nicht verwunderlich, dass wir schon bald im Stau stehen, der sich langsam durch das enge Tal schiebt. Auf der einen Seite rein, auf der anderen wieder hinaus.

Yosemite-Half-Dome-Stau

Yosemite-Valley-Wanderweg

Um das Wahrzeichen des Parks, den ‘Half Dome’, besteigen zu dürfen, müsste man einen Tag vor der geplanten Wanderung telefonisch eine Genehmigung beim Nationalparkbüro einholen. Wie uns gesagt wird, hat man dabei ein Zeitfenster von üblicherweise fünf bis zehn Minuten, dann seien alle Genehmigungen für den Folgetag vergeben. Um punktgenau sieben Uhr morgens werden die Leitungen geöffnet und dann glühen die Telefondrähte im Park für wenige Minuten. Um zehn nach sieben ist bereits die letzte der Genehmigungen erteilt. Gehört man zu den Glücklichen, darf man Tags darauf die zwölfstündige Wanderung beginnen. Zwölf Stunden nicht nur, weil der Weg sehr lang und steil ist, sondern auch, weil man laut Infobroschüre mit ‘Wartezeiten’ beim Aufstieg zu rechnen hat. Schließlich können die täglich 400 Wandersleute nicht gleichzeitig den Gipfel erklimmen.

Wir ersparen uns dieses Highlight und verlassen das Yosemite-Tal nach nur wenigen Stunden, ohne so ganz verstanden zu haben, was genau die vielen Besucher überhaupt hierher lockt. Yosemite war’s das? Nein, es gibt noch einen weiteren Teil, den Tioga Pass. Dieser führt etwas nördlich durch den Park und verspricht eine Fahrt durch traumhafte Landschaft.

Yosemite-Tioga-Pass

Yosemite-Lembert-Dome

Yosemite-Drehwuchs

Die Luft ist klar und frisch und der Himmel so blau, dass man es kaum glauben kann. Vor wenigen Tagen ist der erste Schnee gefallen und bildet einen malerischen Kontrast zu dem dunklen Fels. Herrlicher Sonnenschein und kein Wölkchen am Himmel machen diesen Teil des Parks zu einer Traumstrecke, die sich aus für uns unerklärlichen Gründen die Mehrzahl der Besucher entgehen lässt. Kommt uns fast ein wenig chinesisch vor. Dort drängt man sich auch vielerorts und all zu gerne dicht an dicht, um wirklich sicher gehen zu können, dass man auch das gleiche Foto vom gleichen Ort hat, ebenso wie alle anderen. Fünfzig Meter weiter stünde man einsam in der herrlichsten Landschaft, nur das ist in China nicht so en vogue. Wir dachten es hätte etwas mit dem kulturellen Hintergrund im Land der Mitte zu tun, aber dem Anschein nach ist es in Amerika mancherorts nicht viel anders.

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